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Ich entstamme einer Familie von Handwerkern und meine Leidenschaft verdanke ich meiner Mutter, die sie mir übertragen hat.


Meine Verehrung gilt meiner Lehrmeisterin Jacobs Martine, die mir die Freude am tadellosen Arbeiten und den Sinn fürs Detail vermittelt hat


1962 Gründung meines Handwerksbetriebs für Fliesen- und Marmorarbeiten.


Von Beginn an war für mich ständiges Bestreben nach sorgfältiger Arbeit Ehrensache. Unbewusst habe ich die Meilensteine gelegt, die mich zu diesem Kunsthandwerk führen werden.


1991 Als Autodidakt gründe ich meine Werkstatt in Carling. Nunmehr unternimmt URSCHEL L'Artisan, Mosaikkünstler, sein allmähliches Herantasten an eine Fertigkeit, die wie eine Erleuchtung gelebt wird.


1995/1996  Ich besuche die Kurse der Kunstakademie Ravenna/ Bologna in Italien, wodurch mir Aussichten von unendlichem Reichtum eröffnet wurden.

Tag für Tag wird mir die Tiefe meiner Entdeckungen des Epos der Epoche Justinians bewusst. Die Byzantinischen Offenbarungen mit Kunstwerken wie die Kirche San Vitale, das Mausoleum der Galla Placidia oder das Baptisterium der Arianer haben mich zutiefst beeindruckt.Noch heute lasse ich mich mit Wonne von diesem Reichtum inspirieren.

Die Regeln der Antike dienen als Bezugslinie und meine Freundin, die Mosaikkünstlerin Ines Morigi Berti ist meine geistige Lehrmeisterin.
Ich bin bestrebt, den Spuren der Künstler der Antike zu folgen in Bezug auf Weisheit, Beherrschung der Fingerfertigkeit und Werkzeugführung sowie bezüglich der Empfindsamkeit, die für das künstlerische Schaffen gefordert ist.


Der Mosaikkunst, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts nahezu in Vergessenheit geraten war, verhelfe ich mit den Schlägen meines Mosaikhammers zu neuer Ehre. Als angemessene wirtschaftliche Herausforderung habe ich mir als Ziel gesetzt, die Mosaikkunst als zeitgenössische Kunst einzuführen.


Den Gebietskörperschaften biete ich Kunstwerke, die zur Ausweitung ihres Lebensumfelds geeignet sind. Die Ausführung von Wappenschildern für die Kommunen oder Logos zur Versinnbildlichung ihres Wunsches, sich von den anderen abzuheben, ist eine


Aufgabe, der ich meine volle Kompetenz zu widmen versuche. Dank der Ursprünglichkeit meiner Schöpfungen hat jede Gebietskörperschaft die Möglichkeit, stolze Besitzerin eines Originalwerks zu sein, dem die Zeit nichts anhaben kann und das Inhaberin der derart wahrhaftigen antiken Techniken ist. Der tiefe und unumgängliche Anblick des Mosaiks lässt alles einfach schön erscheinen, macht es zu einem bezaubernden und sanften Schauspiel.

Die Berufung, der ich mich verschreibe, ist die Bearbeitung, das Gestalten, Zurechtschlagen, Meißeln, erneute Gestalten eines einfachen Steins, Bruchstücks oder Marmorfragments, bis zur Erreichung der Quintessenz der Materie, der geeigneten Größe und Beschaffenheit zum Einbau des Steins, der sich in Tesserae verwandelt bei der Herstellung eines schillernden, strahlenden, erstaunlich prägenden Werks, mit ganz besonderer Ausstrahlung, dessen Anmut nur von dem Licht ergründet wird.Einer Schöpfung Leben verleihen, das ist mein Lebensinhalt. Das Werk entsteht aus der Bearbeitung des Steins, der aus der Erde geborgen wird und in den das Auge einen Augenblick hineintaucht, entzückt von dessen Farben, Formen und Oberflächengestalt, die aus jedem Gemälde, an dem meine Hand mitgewirkt hat, etwas Einmaliges machen

 

Meine Leidenschaft tritt aus dem fertigen Kunstwerk unverkennbar hervor. Mein einziges Bestreben ist das Vielfältige.

 

Schimmern, die unterschiedliche Textur, welche allein die Mosaikkunst dank Kohärenz der Farben und der Formen gestattet.